Königlich privilegierte Apotheke Leck
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Wir kümmern uns.

Reisekrankheiten

Die Reisekrankheit und ihre Symptome

Das Gehirn ist durch die Bewegungen und die vielen Informationen überfordert. Die Augen melden dem Gehirn Bewegungslosigkeit und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr gibt Informationen über Beschleunigung und Lageveränderung heraus. Dadurch fühlt sich das Gehirn bedroht und veranlaßt die Ausschüttung von Streßhomonen. Die Betroffenen leiden nun an den typischen Beschwerden: Erbrechen, Kopfschmerz, Schweißausbrüche, Schwindelgefühle und Übelkeit.

Die günstigsten Plätze während der Reise

Versuchen Sie einen dieser Plätze zu bekommen, dann leiden Sie vielleicht "nicht ganz so schwer", da es hier am ruhigsten ist.

Auto          - vorne 
Bus           - vorne 
Flugzeug  - Mitte
Schiff        - Mitte
Zug           - in Fahrtrichtung

Was Sie gegen die Reisekrankheit tun können

  • Versuchen Sie Ihrem Gleichgewichtssinn einen entfernten, festen Punkt zur Orientierung zu geben
  • Schlafen Sie sich vor Reiseantritt gut aus
  • Vor und während der Reise verzichten Sie bitte auf: Alkohol, Kaffee, Milch, Fruchtsäfte, fettreiche Speisen und aufs Rauchen
  • Versuchen Sie im Auto immer freie Sicht nach vorne zu haben; auch für Kinder
  • Sorgen Sie für frische Luft
  • Vermeiden Sie Hitze und die Sonne
  • Machen Sie häufig Pausen
  • Versuchen Sie sich zu bewegen oder wenn möglich zu laufen

In der Apotheke gibt es nachfolgende Präparate gegen die Reisekrankheit

  • Reisekaugummi
  • Reisetabletten / Reisezäpfchen
  • Scheiben aus Ingwerwurzelstock (jede Stunde kauen)
  • Homöopathisches Mittel: Cocculus D4
  • HOP-Akupressur-Band (elastische Bänder, die an den Handgelenken getragen werden und durch Akupressur wirken. 

Reisedurchfall 

Ob Sie nun unter "Montezumas Rache" oder "Hongkongheimsuchung" leiden, gemeint ist der Reisedurchfall. Etwa 50% aller Reisenden in warme Länder sind davon betroffen (ältere Personen  häufiger als jüngere). 

Die Ursachen können verschiedene sein

  • Reisestress
  • Ungewohnte Speisen und Getränke
  • Schlechte hygienische Zustände (Viren, Bakterien, Pilze...)

Damit es gar nicht erst soweit kommt, essen Sie nichts, was nicht gekocht, gebraten oder geschält werden kann. Trinken Sie kein Leitungswasser und benutzen Sie Mineralwasser zum Zähneputzen. Vorsicht auch bei Eiswürfeln. Versuchen Sie offene Milchprodukte (z.B. Pudding) zu vermeiden.

Sollte es Sie doch erwischt haben, nehmen Sie beispielsweise ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Loperamid (nicht für Kinder unter 12 Jahren ohne ärztliche Verordnung) und zusätzlich bei stärkerem Durchfall,  zur Flüssigkeits- und Elektrolytaufnahme, ein Elektrolytpulver ein. Ersatzweise für das Elektrolytpulver: auf 1Liter Orangensaft ein bis zwei Eßlöffel Zucker und ein Teelöffel Salz. 

Bei Durchfall, der nicht innerhalb von drei Tagen abklingt, bei Blut im Stuhl, Fieber oder starken Krämpfen sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.